Nun sind mir die Hände gebunden
ich zähle die Stunden bis ich sie frei lasse
meine Worte in Fassung fasse
nicht entgleite in Gedanken
die ich in Schranken weisen will
weil ich es versprach zum tausendsten Mal.
Deswegen aber nicht nur!
Doch ich zügele mich
glaub eben an Wunder
nur sie erreichen mich nicht.

Natürlich sind sie da, jeden Tag
jede Stunde. So vielfältig
in Metaphern eingebunden
das reicht für viele Stunden
vielleicht sogar für mein ganzes Leben
doch ich überdecke sie scheinbar
mit gesponnenen Fäden
die mir zur Falle geflochten werden.
Vielleicht sind sie auch nur mein Halt
denn das „Wunder“ heißt
ich sehe den Wald
vor lauter Bäumen nicht!
Ist das die Wahrheit
die aus mir spricht?

Wie fing ich an?
…Mit gebundenen Händen!
Möge sich das Blatt mal wenden.
Doch wie einst wird es nicht mehr
beschrieben sein. Auch nicht anders?
Welten stürzen ein
ich ziehe einen Strich, warte auf den Morgen
sind das etwa Sorgen?
Ich frag mein Gefühl
das weiß wohl was es will.
Darum sind mir die Hände gebunden…

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