Abendstern+017

Nichts geht mehr
auch nicht nach Plagen.
Ich sollte mal den Himmel befragen
der mir aber auch nur Antworten gibt
die eigenen; unverändert, gesiebt
bis auf das letzte Korn.
Nichts geht mehr, ich schaue nach vorn
und sehe das Elend, den Hass
und die Wut… dort am Ort
des Geschehens, des Verdrehens.
Glaube, wo finde ich ihn
diesen gewissen den ich mal fand
auf Seiten festgehalten mit Verstand.
Nun, alles ändert die Zeit
und der Sturm ist bereit.
Nichts geht mehr
vor allen Dingen das Mitgefühl nicht
es sitzt verloren im Sprachgericht.