Angstvoll

Du bist an mir vorbeigezogen
in deiner ganzen Pracht
hast die Lasten alle ausgewogen
die du gefunden hast.

So steh ich hier auf meinem Weg
und fühle Gottes Näh
wenn ich des Nachts und alle Zeiten
zu den Sternen seh.

Die Lasten sind wohl ausgeglichen
ein Jeder hat ja seine
und suchst du sie in Nadelstichen
ich geb dir nicht mehr meine.

Ich fühle mich durch eignen Rat
getragen und geleitet
was du mir gabst hat diesen Weg
wohl für mich bereitet.

Vielleicht, vielleicht wird er nun leicht
die Liebe wird es zeigen
ich werde mich mit meiner Macht
tief vor ihr verneigen.

So fällt das Schloss zu Boden
geöffnet durch das Oben
ich leg den Schlüssel in das Buch
in dem ich auch die Wahrheit such.