Alles

Ausschnitt(3)

Alles was wir denken
dem wir Aufmerksamkeit schenken
fließt uns aus dem Grunde zu.
Unwissend wie wir sind
denken wir wie ein Kind
es ist von uns so gewollt.
Wo kommt dieser Wille her
fließen zu wollen zum großen Meer
sich im Glanz der Sonne zu spiegeln
Türen öffnen zu wollen mit sieben Siegeln?
Es muss einfach einen Funken geben
der sich legt in unser Leben
uns führt, begleitet und beschützt
ohne uns zu besitzen…
uns stützen will in Freud und Leid
Gefühle schenkt zu jeder Zeit
uns auffängt und nicht fallen lässt
damit wir gehen können
wohin uns so das Leben sendet
uns Hoffnung und die Güte spendet
nicht einsam und allein zu sein
in dieser irren Welt aus Stein.

Finden

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Ich finde dort Gott
wo eure Leidenschaft brennt
die euch nicht von eurer Seele trennt.
Es kann aber auch sein
dies ist nur der Schein.
Zu viele Zeiten hat
der Mensch etwas geglaubt
was des anderen Menschen
die Seele geraubt.
Verzweiflung blieb
sie schrieb sich ein
in das Buch vom Unglück zu Sein.
Es ist wohl schwer
eine Grenze zu ziehen
zwischen Hoffen und Harren
in die Welten zu fliehen
die nur noch den Frieden
aus Gottes Hand
gibt als Geschenk
wie ein weißes Gewandt
als Metapher für die reine Liebe.
Wir wollen nur wünschen
dass sie bliebe!

Eigentlich

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Eigentlich gleichen wir uns doch alle
in jedem Falle in mancher Beziehung.
Wir begehen alle einen Weg
den von Alpha zu Omega.
Vielleicht führt er nicht ganz gerade
sondern ist ein Labyrinth
was sich hält die Waage
bis es der Meersand verschlingt.
Vielleicht entspringt dort
das Leben neu… ohne Scheu
trägt uns wie ein Fisch in die Tiefe…
wenn man den Traum nicht verschliefe.

Ein Rede

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Ich rede und rede und rede mir ein
alles wird so kommen und es wird auch so sein.
Das wird die selbst erfüllte Prophezeiung
ich strebe zu ihr in meiner Möglichkeit
und meinem Revier.
Vielleicht sollte ich ausbrechen…
andere Wege gehen?
Vielleicht sollte ich wieder einmal
am Abgrund stehen, meine Welt mit
neuen Augen betrachten, weil die anderen
nicht genug wachten und genauer hören
was ich denke…
…nicht mehr meinen Gefühlen
so viel Aufmerksamkeit schenken.
Eben an die Zukunft denken!
Das was war zur Akte legen
vielleicht muss ich mir nur das einreden!?
Doch ich ahne, auch das führt zu nichts
…oder nicht dorthin wo ich gedanklich bin.

Zwischenzeit

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Zwischen Zeit und Raum
liegt Realität und Traum.
Gott macht nicht was du willst
du tust nur was du fühlst.
Doch sei gewiss, ER schaut dir zu
dann träume weiter in deiner Ruh.
Vergiss nicht Danke zu sagen
für all die Hoffnung und Klagen
die deinen Weg begleiten
dich zu dir leiten und dir sagen
du sollst nicht verzagen.
Dann wird sein was werden soll
das Wahre tritt ins Licht
und in der Zwischenzeit
…besinne dich.

Welten

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Unsere Welt, durch die Seele erfahren
seit tausenden von Jahren
gefunden in Stunden der Reflektion
ist eine Welt im Siegerlohn.
Nur, weil wir so sind wie wir sind
ob nun Kaiser oder König
oder des Bettlers Kind
finden wir die Spuren im Sand
die uns Wege weisen
in den Verstand
der sich nur wünscht
das Leben zu verstehen
auf freien Gedanken zu bauen
im Gottvertrauen.

Beruhigung *

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Beruhigung – wie soll ich das beschreiben:
sie tut so gut, gibt Halt und Mut.
Sie lässt Sanftheit über die Seele gleiten;
kommt von ganz nah
oder auch aus den Weiten.
Sie ist wie Schnee der die Felder bedeckt,
wie die Sonne die den Morgen erweckt,
wie Mondschein am Abend,
erquickend, erlabend,
wie ein Teppich voller Blüten.
Beruhigung, ich will dich behüten.

Nachher

Frühling+052

Nachher, nachher schreib ich dir.
Es könnte auch sein, ich verpasse es wieder…
Nachher, nachher schreibe ich dir
und denke, es sind wunderschöne Lieder
die ich dir zu Füßen lege…
oder an den Rand…  damit du wählst
was dir gefällt; deine Sehnsucht fand.
Und wenn du sie so liegen lässt
vielleicht in ein paar Jahren
siehst du was heut nicht sichtbar ist
hast es dann erfahren.
Dann bin ich wohl schon himmelwärts
und warte auf dein Kommen
vielleicht ist es auch umgedreht
wer hat das schon vernommen!?