Manchmal

Manchmal weiß ich nicht was ich in deinen Augen sehe; mein Glanz, mein Wehe, meine Ungeduld, meine Schuld, mein Versagen, mein Klagen, mein Bitten, mein Hüten vor deinem.Wort, meine Gedanken an deinem Ort, mein Sein im Schein deiner Sehnsucht in dir… oder das Himmelsseidenpapier wie es sich über den Asphalt legt, daraus dann wächst was geschrieben steht… und gilt. Manchmal, das kann sein, wird ein Traum erfüllt.

Vielleicht

Vielleicht habe ich es überblättert, vielleicht nur nicht gesehen, vielleicht stand es woanders, das kann ja geschehen. Auf jeden Fall steigt das Gefühl in mir auf: ich muss es verstehen; so ist der Lauf.

Und sollte es doch noch anders kommen, dann wurde mir nur die Geduld genommen. Ich wär so gern geduldig, doch es gelingt mir nicht immer. Doch irgendwo ist der Hoffnungsschimmer

in mir.

Geliebter Bruder

Geliebter Bruder 🍎❤

ich hab meine Worte dort herausgenommen. Sie scheinen nicht zu dem Ort geschwommen, wo sie ganz verstanden werden… diese Sicht… ich verstehe sie wohl, doch sie tröstet mich gerade nicht.

Darum nun hier, ein Versuch auf diesem Seidenpapier.

Dir gelang es immer, Deinen Blick auch zu bewahren. Unsere Melodie spielt die Sinfonie von Max Bruch, das Violinkonzert Nr. 1. Es ist Deins und meins… seit so vielen Jahren.

Und wenn wir auch alle Welten überwinden, es wird uns in Ewigkeit für immer verbinden. Hab Dank für diesen, mir geschenkten Klang… und allen die sich verbunden dadurch fühlen. Hab Dank, geliebter Bruder; ich kann Dich so gut fühlen! ❤

Tränen

Die Tränen kommen jetzt schneller; wohl genau zur richtigen Zeit. Weit ist der Weg, so weit. Manchmal verzage ich dann wie in einem erlebten Bann.

Wann fängt das Leben wohl an, was zu mir gehört? Ist es dies? Tränen für einen Neubeginn in dem ich nicht so gefangen bin? Ausweichritual in mir?

Tränen. Wann hast du das letzte Mal geweint und warum? Münder bleiben aus Verzweiflung wohl stumm. Da schützen dann die Tränen.

So weit

So weit ist das Land! Was mich mit dir für immer verband ist die Liebe in Gottes eigener Welt. Sie ist die Macht die uns erhält und erhellt.

Pflinsten im Geiste der Schöpferkraft hat uns gegeben die Seelenmacht zu sein. SEIN unser Wille, SEIN was geschieht. Es bleibt ein ewiges Liebeslied. ❤

Wer weiß

Wer weiß schon was ich ertrage, zu oft stellte ich mir die Frage. Nun hab ich eine Antwort gefunden, vielleicht dauert sie tausende Stunden. Die Schnüre um meine Seele winden sich um meine Kehle in Zeiten der Erinnerung an manch selige Tage.

Wie wage ich nur was ich wagen will? Nun, ich wage es, doch ich schweig fein still. Es wird die Zeit sein wo sein Geist mich erfüllt wie von je her mit diesem Traumesbild von Liebe und Güte; Geborgenheit für den Moment der Ewigkeit.