Ich finde

die Dinge

Ich finde so viel spricht dafür
und genau so viel auch dagegen.
Ergibt das einen Segen?
Es scheint eine Komödie zu sein
über die manchmal gelacht wird
wenn der Schein nicht trügt
sich in die Höhe des Löwen verzieht
und damit der Schleier sich hebt
sich die Komödie von selbst versteht.

Rede ich um den heißen Brei?
Ist alles in mir und deshalb nicht frei?
Sollte ich… ach was sollte ich…
wirklich tun, um zu verstehen
so wie ihr! Antworten bitte
auf diesem Wissenspapier
welches in eurer Seele zu finden.
Geht das? Oder muss ich
alles selber ergründen?

Stehen lassen

Andere Ufer kl

Warum lass ich nicht alles liegen
stehe auf und geh? Tut es mir zu weh
ist es nicht der Weisheit letzter Schluss
denn ich nun endlich fassen muss?
Es gibt ja kein Zurück
und was der Morgen bringt
daraus die Seele trinkt
ist nicht das Morgenrot
es ist das Blut, der ewige Tod.
Verscharrt und unbekannt
von niemand genannt
und nicht vermisst
so ist es wenn die Sonne
untergegangen ist.
Oh Morgen… endlos… heillos…
verweillos… zerbrochen…
in Kälte getaucht; schon verbraucht
bevor du erwachen willst
doch niemand Sehnsucht stillst
der wandelt auf der Seite der Schatten
du bist die Traurigkeit die wir schon hatten.
Nichts bleibt ja ohne Sinn
wo ziehst du in der Dunkelheit hin?

 

Keine Sorgen

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Sehne ich mich vielleicht
doch schon nach der Ruhe
der Ruhe im Grabe?
Du, du mach dir keine Sorgen
du lebst ja noch morgen
ganz unerschöpflich.
Vielleicht sehen wir uns wieder
in einem himmlischen Licht?

Meine Hoffnung führte an dir vorbei
wir sind und bleiben alle frei
in unseren Entscheidungen.
Solange das Herz nicht versagt
die Seele nicht klagt
ist es leicht in Freiheit
Schritte zu gehen.

Doch bist du gefangen
kann es nicht geschehen.
Darum reicht der Wunsch
in den Himmel hinein!
Mögen wir dort
am himmlischen Ort
immer ganz geborgen sein.

Schaulustig

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Wenn ich wüsste wo ich
zuerst hinschauen will
es wäre so leicht es zu sagen.
Es wären deine Augen die mich
durchdringen und mir dann sagen
wie es mir geht.
Es wären deine Hände
ob sie wohl noch so sind?
Ich fühlte ihre Nähe
wie ein kleines Kind.
Es wäre wohl dein Mund
der Worte würde sprechen
und dein liebevolles Lächeln
bestätigte es mir
ich will meine Seele sehen
und zeig sie wohl auch dir.

Komm

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Komm; nie war die Zeit so reif dafür
auch wenn ich dadurch den Halt wohl verlier.
Trotz alledem, es darf geschehen
ich möchte dich so gern wieder sehen.
Der Grund liegt so offen auf der Hand
du warst einstmals mein Unterpfand
und dieser Wunsch, der in mir steht
ist, dass dies auch so weiter geht.
Nur, ich habe den Anschluss verloren
das Pfand liegt unter verschlossenen Toren
und wenn ich auch weiß, so ist es nicht
dann ist wohl etwas das da noch spricht
ob erkannt, gehofft, gewollt…
komm… eigentlich sagt das so viel!
Komm… ich habe ein gutes Gefühl.

Sinn… gebend

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Welchen Sinn willst du mir schenken
wenn ich an dich denken darf?
Träume sind es doch
die meine Schritte lenken
da ist kein Traum den ich verwarf.
Was ist Realität im Jetzt
wo sind wir… und wo
sind wir nicht vernetzt.
Wir haben alle einen eigenen Sinn
gib mir deinen, ich nehme ihn hin.
Auseinanderdriften durch Schriften
ist nur die halbe Wahrheit.
Schaffen wir Klarheit
die uns mit Besonnenheit führt
damit niemand den Halt verliert.

Ein Fach

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Einfach nur Sehnsucht
mehr ist es nicht
doch reicht sie aus
für ein Gedicht
was sie beschreiben will?
Einfach nur Sehnsucht
Sehnsucht und das Gefühl
sie nie zu verlieren
ganz ohne Vergessen
und so besessen
wie Besessenheit
sie in meinen Himmel schreit
oder flüstert in die Nacht
mit Blicken, so weit.